Familie als Katastrophenbereich?

Foto: Flickr, Urheber: Sarah_Ackerman

Österreichs Journalisten und Politiker erklären uns immer wieder, daß Familie wahrlich ein Ort des Greuels ist: Hier herrschten Unterdrückung, moderne Sklaverei, Gewalt und Mißbrauch. Täter seien zumeist die Väter, die ihre Kinder verdreschen und ihre Frauen unterdrücken. Opfer seien die Kinder, die noch immer die verbotene „gesunde Watschen“ bekommen. Opfer seien auch die Frauen, die hinter den Herd gedrängt ihrer glänzenden Karriere beraubt würden und finanziell abhängig gehalten werden.

Von diesem Horror halten sich vor allem Journalistinnen tunlichst fern – Journalistinnen sind in Österreich die Berufsgruppe, die die allerniedrigste Geburtenrate aufweist. Bei Politikerinnen ist die Geburtenrate nicht viel höher. Genau diese Damen wollen Meinungsbildner sein in einem Bereich, den sie gar nicht kennen, sie reden von Dingen, die ihnen völlig fremd sind. Und dennoch: Ihre Berichte und Aussagen prägen das öffentliche Bild von Familie heute als Problemzone, als Katastrophenbereich.

Doch man staune: Die linksliberale Zeitung „Die Zeit“ scherte vor kurzem aus und brachte einen Bericht über die Arbeit des Deutschen Jugendinstitutes in München und dessen „Zentrum für Dauerbeobachtung von Kindern und deren Eltern. Die Mitarbeiter dieses Zentrums reden also mit den Betroffenen selbst, mit den Kindern und den Eltern, mit den Familien. Und man staune noch mehr: Fazit des Leiters des Zentrums, Walter Bien:

„Die Familie hat sich in den vergangenen Jahrzehnten sehr gut entwickelt. […] Es gibt kaum noch wirkliche Konflikte zwischen den Generationen.“

Die konkreten Zahlen sind so eindeutig, daß man sie fast schon idyllisch nennen kann: Über 90 Prozent der Jugendlichen haben ein gutes Verhältnis zu ihren Eltern, fast drei Viertel wollen ihre eigenen Kinder genauso erziehen, wie es ihre Eltern gemacht haben. Genauso viele Jugendliche meinen, man brauche Familie, um wirklich glücklich zu sein. Auch die heutigen Eltern sind rundum zufrieden: 74 Prozent charakterisieren die Atmosphäre in ihrer Familie mit Harmonie, Wärme und Geborgenheit. Auch die Großeltern sind in das harmonische Miteinander einbezogen. Das Verhältnis zwischen Enkeln und Großeltern war noch nie so gut wie heute.

Die Kluft zwischen veröffentlichter Meinung und tatsächlicher Situation in den Familien ist also eine riesige. Warum aber ist das Zusammenleben in der Familie heute so ein einträchtiges? Die Antwort liegt wohl paradoxerweise gerade in der öffentlichen Diffamierung der Familie: Wer sich heute für eine Familiengründung entscheidet, tut dies ganz bewußt und bewußt gegen die Meinung, die man ständig hört. Tut dies auch, obwohl ihn enorme finanzielle Nachteile erwarten. Wer heute eine Familie hat, will sie auch wirklich. Wer heute Familie hat, bemüht sich, kümmert sich. Der Vater unterstützt die Mutter, sorgt sich um ein gutes, intensives Verhältnis zu seinen Kindern. Die Mutter setzt alles daran, trotz oft notwendiger, zumindest teilweiser Erwerbstätigkeit genügend Zeit und Zuwendung für die Familie aufzubringen. Das gemeinsame Bemühen trägt die erhofften Früchte – man ist miteinander glücklich. Diese Erkenntnis gibt wirklich Hoffnung für unsere Zukunft. Denn unsere Zukunft liegt in glücklichen Kindern!

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Der Schmäh mit der „Teilzeitfalle“

In Deutschland tut sich kurz vor dem Wahlkampf zur Bundestagswahl einiges in der Familienpolitik. Familienministerin Kristina Schröder von der CDU fordert ein Recht auf Rückkehr in die Vollzeit für Mütter, um Mütter „aus der Teilzeitfalle“ zu holen. Es ist sicher kein Zufall, dass gleichzeitig ein Rechtsanspruch auf einen Krippenplatz für alle Kinder ab dem ersten Lebensjahr geschaffen wird. Das alles ist nicht Politik für die Frauen, sondern nichts anderes als ein weiterer Versuch, Mütter möglichst schnell nach der Geburt ihres Kindes wieder in den Arbeitsmarkt zu drängen, und zwar möglichst Vollzeit. Dass das nicht den Wünschen der Mehrheit der Mütter entspricht, ist den Damen Politikerinnen herzlich egal.

Echte Politik für Frauen müsste  die sogenannte „Teilzeitfalle“ auflösen, indem man Teilzeitbeschäftigte nicht mehr als Arbeitnehmer zweiter Klasse behandelt. – Das funktioniert im öffentlichen Dienst recht gut, warum sollte es dann in der Wirtschaft nicht gehen? So wäre Müttern, die nämlich oft gerne Teilzeit arbeiten, um mehr Zeit für die Familie zu haben, wirklich geholfen.

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„Familienpolitik geht an den Bedürfnissen der Eltern vorbei“

Bild: www.forsa.de

Nun bestätigt es wieder einmal eine Studie, diesmal aus Deutschland: „Familienpolitik geht an den Bedürfnissen der Eltern vorbei“. Das forsa-Institut hat im Auftrag der Magazine „Eltern“ und „Eltern family“ eine repräsentative Umfrage mit 1000 Eltern minderjähriger Kinder durchgeführt. Chefredakteurin Marie-Luise Lewicki fasst zusammen:

„Vieles spricht dafür, dass sich der Wunsch von Wirtschaft und mehreren Parteien, Eltern nach einem Jahr ins Berufsleben zurückzuholen, nicht mit den Wünschen vieler Eltern deckt.“

42 Prozent der Eltern wollen nach der Geburt drei oder mehr Jahre eine Jobpause einlegen. Auch interessant: 64 Prozent der Befragten bemängeln, es gebe nicht genügend Betreuungsplätze für Kinder ab drei Jahren.

Aber anstatt für qualitativ hochwertige Kindergärten für Kinder ab drei Jahren zu sorgen, schafft man einen Rechtsanspruch auf Krippenplätze für Kinder ab dem ersten Lebensjahr, wo Babys dann möglicherweise von umgeschulten Langzeitarbeitslosen – wie einmal ernsthaft vorgeschlagen wurde! – „betreut“ werden.

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Der „Spiegel“ am Girls Day: „Frauen mögen Blumen, Männer lieben Autos“

Seit 2001 findet in Österreich und Deutschland der „Girls Day“ statt, dieses Jahr fällt er auf den 25. April. Das erklärte Ziel der Veranstaltung: Mädchen für frauenuntypische Berufe zu begeistern. Doch der Erfolg bleibt aus. Der „Spiegel“ berichtet auf seiner Homepage davon, dass sich seit dem Jahr 2005 kaum etwas an der Berufswahl geändert hat. In einzelnen „Männerberufen“ ist der Frauenanteil zwar gestiegen, dafür gibt es unter den Fachinformatikern noch weniger Frauen als 2005. Ein höherer Frauenanteil ist dagegen bei den Floristen zu verzeichnen. Genau denselben Trend zu einer geschlechtertypischen Berufswahl hat auch Harald Eia in seiner Dokumentation „Das Gleichstellungs-Paradox“ aufgezeigt.

„Frauen mögen Blumen“ – ein Befund, der Feministinnen erschaudern lässt. Bisher haben sie gedacht, sie könnten die Benachteiligung von Frauen dadurch bekämpfen, dass sie die bestehenden Ungerechtigkeiten zu 50% auf Männer umwälzen. Aber die Interessen von Buben und Mädchen sind im Schnitt deutlich unterschiedlich. Eine 50/50 Verteilung wird es ohne Zwang nie geben, und sie ist auch gar nicht wünschenswert!

Mädchen sollen alle Berufe kennen lernen, und sich für jeden Beruf entscheiden können. Wenn sie dennoch einen „Frauenberuf“ wählen, muss das aber auch die Politik akzeptieren, und – statt ihnen davon abzuraten – für faire Bedingungen in diesem Beruf sorgen.

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Es geht auch um Wertschätzung

Die Salzburger Gemeinde Berndorf unterstützt seit kurzem Mütter, die ihre Kinder unter 3 Jahren selbst betreuen und nicht in eine Kinderkrippe bringen, finanziell mit bis zu 110 Euro monatlich, berichtet die Presse. Angesichts der Tatsache, dass die öffentliche Hand für ein Kind, das in die Kinderkrippe geht, 800 Euro ausgibt, ein sehr geringer Betrag, doch er symbolisiert eine Wertschätzung der so wichtigen Arbeit von Müttern. Dennoch: Die feministischen Gewerkschafterinnen schäumen und haben auch den SPÖ-Sozialminister Hundsdorfer hinter sich. In gewohnt diffamierender Weise kritisieren sie die Unterstützung als „unwürdige Herdprämie“ und “Zurückhaltungsprämie”, die die Frauen aus dem Arbeitsmarkt zurück an den Herd dränge und Wahlfreiheit nicht zulasse.

Jede Studie, jede Umfrage zeigt, dass ein Großteil der Mütter ihre Kinder bis zum dritten Lebensjahr selbst betreuen wollen. Die roten Politiker und Gewerkschafterinnen sollten ihre Politik an den Wünschen der Frauen ausrichten und nicht an den Interessen der Wirtschaft! Denn Kleinstkinder in der Kinderkrippe und Mütter als billige Arbeitskräfte ist weder zum Wohl der Kinder noch der Frauen, sondern dient nur der Wirtschaft.

Erfreulich: Die FPÖ-Salzburg hat das Thema als Forderung in ihren Wahlkampf aufgenommen, auch in Oberösterreich gibt es eine ähnliche Unterstützung für Mütter von Kindern bis zum 5. Lebensjahr.

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Feminismus ist eine Ideologie. Denn sie arbeitet mit Lüge und Täuschung

Foto: http://www.catherinehakim.org/

Eine mutige Frau, diese Catherine Hakim, britische Sozialwissenschaftlerin und international anerkannte Expertin für Arbeitsmarkt- und Fragenfragen. Sie stellt sich tatsächlich in Wien vor rund 200 „Topfrauen“ und erklärt ihnen, dass Schweden, das von Feministinnen hochgelobte Land der gelungenen Gleichstellung, bloß gelogen und getäuscht hat. Dass nur 20 Prozent der berufstätigen Frauen an einer Karriere interessiert sind. Dass Kind und Top-Karriere grundsätzlich nicht vereinbar sind, sondern eine rigorose Entscheidung für den Beruf voraussetzt.

Die „Top-Frauen“ – so die  Eigenbezeichnung der Teilnehmerinnen am 2. Wienerin Summit, einem „Gipfeltreffen der Top-Frauen mit internationalen und nationalen Persönlichkeiten aus Wirtschaft & Politik“ – wetzen unruhig auf ihren Sesseln. Feministische Grundpfeiler Lüge und Täuschung? Das feministische Vorzeigeland Schweden – alles nur Lüge und Täuschung?

„Kind und Karriere als gelebte Realität für Frauen und Männer“ – das ist das Ziel der „Topfrauen“, die von der Zeitschrift „Wienerin“, der Industriellenvereinigung und der OMV zum Gipfeltreffen gerufen worden sind. Das wollen aber die Frauen gar nicht, sagt ihnen jetzt Frau Hakim. Denn sie sieht „als Wissenschaftlerin die Realität – nicht Fantasien“.

Was sind nun die „Schweden-Lügen“?

  • Natürlich arbeiten auch in Schweden Frauen häufig in frauenspezifischen Berufen. Weil diese (ungerechterweise) schlechter bezahlt sind, gibt es die Einkommensschere, auch wenn man in Studien dieses zu leugnen versucht.
  • Die Kinderbetreuung ist nicht, wie oftmals behauptet, vorbildhaft in Schweden, sondern so schlecht, dass manche nach Finnland ausweichen.
  • Die gesetzlich vorgeschriebene Frauenquote von 40 Prozent, die ohnehin nur in staatsnahen Unternehmen gilt, wird umgangen, indem Unternehmen sich privatisieren oder ausländische Frauen auf die Posten gesetzt werden, die dann zu den Vorstandmeetings eingeflogen werden.
  • Und auch die gebetsmühlenartig wiederholte Beteuerung, dass Kind und Karriere vereinbar seien, ist eine Lüge. „Für einen Topjob braucht es absolute Hingabe. Das ist mit familiären Verpflichtungen nur schwer vereinbar,“ sagt Hakim. Viele Frauen verzichten daher auf eine Top-Karriere, gönnen sich lieber Familie und möglicherweise eine „nette Karriere“, meist im öffentlichen Sektor.

Frau Hakim entlarvt den Feminismus als Ideologie, die mit Lüge und Täuschung arbeitet und sich kaum um die Realität kümmert. Kein Wunder also, dass während ihres Vortrags in Wien ein Raunen durch die Reihen der Top-Feministinnen geht.

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“Kinderlose profitieren vom Nachwuchs anderer Leute“

“Kinderlose profitieren vom Nachwuchs anderer Leute“

Mit diesen klaren Worten leitet die „Presse“ ihren Leitartikel vom 2. April ein. Es wird über eine Studie der Universität Bochum über die Zukunft des Rentensystems berichtet, die genau dies aussagt und sich dabei kein Blatt vor den Mund nimmt.

Die Professoren rechnen vor, dass sich Kinderlose nicht nur die enormen Kosten, die durch das Aufziehen von Kindern anfallen, ersparen, sondern zusätzlich auch noch höhere Pensionsansprüche erarbeiten können, eben weil sie auf Kinderauszeiten verzichten. Ihre Pension zahlen jedoch (gemäß Generationenvertrag) die Kinder derer, die durch das Aufziehen von Kindern zuerst finanzielle Einbußen, und dann niedrigere Pensionsansprüche in Kauf nehmen. Somit werden Kinderlose im heutigen System zu Trittbrettfahrern, die von Familien enorm profitieren. Die Leistungen an Familien können diese Ungerechtigkeit bei weitem nicht ausgleichen.

Als Ausweg aus dieser Schieflage schlagen die Professoren in der Studie eine „Kinderrente“ vor: Wer weniger als drei Kinder hat, soll verpflichtet werden, seine Pension durch private Vorsorge aufzustocken. Jeder Erwerbstätige hat also zunächst die Pflicht, privat für die Pension vorzusorgen,

„mit der Geburt jedes Kindes sinkt jedoch der Umfang der Vorsorgepflicht, und ein Teil des bereits ersparten Vorsorgevermögens wird frei, beispielsweise um Anschaffungen für die Familie in der Gründungsphase zu finanzieren“.

Gut, dass wieder einmal Universitätsprofessoren klar gesagt haben, dass unser Pensionssystem nur durch die Familien und durch Kinder aufrecht erhalten werden kann. Über Lösungen, die bestehenden Ungerechtigkeiten zu beseitigen, muss dringend diskutiert werden.

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Vereinbaren von Beruf und Familie – Die Sicht der Betroffenen

Eine vor kurzem präsentierte market-Umfrage unter berufstätigen Müttern brachten wieder einmal folgendes Ergebnis: Die Betroffenen selbst, die berufstätigen Frauen mit Kindern, wünschen sich zu 73 Prozent mehr Möglichkeiten zur Teilzeitarbeit.

Auch die weiteren Forderungen, die Mütter in dieser Studie stellen, zeigen deutlich, dass Frauen nach der Babypause gerne wieder arbeiten gehen, dabei aber sehr bedacht darauf sind, dass dadurch ihre Kinder und sie selbst als Mütter nicht zu leiden haben. So wollen 57 Prozent der berufstätigen Mütter mehr Betreuungsmöglichkeiten in den Unternehmen selbst – es ist für eine Mutter einfach ein beruhigendes Gefühl, wenn sie jederzeit innerhalb von Minuten zu ihrem Kind kann. Freie Arbeitszeiteinteilung und vor allem geregelte Arbeitszeiten sind die weiteren Wünsche der Frauen – nur so lassen sich Berufsleben und Familienleben organisieren, ohne dass die Kinder immer wieder das Nachsehen gegenüber der Beschäftigung haben.

Hoffentlich nehmen die politischen Verantwortlichen diese Wünsche der Frauen ernst und hören endlich auf, ständig nur von den verheerenden Folgen der „Teilzeitfalle“ für Frauen zu reden. Statt dessen muss es Modelle geben, wie Mütter mit Kindern langsam und vorsichtig wieder in ihren Beruf einsteigen können – so wie sie sich es für sich und ihre Kinder wünschen.

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Heinisch-Hosek: Karenzzeit ist wertvoll, auch für die Unternehmen!

Frauenministerin Heinisch-Hosek nahm vor kurzem im Ö1-Morgenjournal Stellung zu frauenpolitischen Themen. Wieder einmal kritisierte sie die Väter, die viel zu wenig bei der Hausarbeit und der Kindererziehung mitarbeiten würden, wodurch Frauen in die so gefährliche Teilzeit gedrängt würden. Sie kündigt weitere Kampagnen für die „Väterkarenz“ an. Heinisch-Hosek:

„Väter, geht in Karenz, ihr habt etwas davon, die Kinder haben was davon, die Frauen haben was davon und auch die Unternehmen.“

Hier horchen wir gespannt auf!
Heinisch-Hosek weiter:

„Genau den Unternehmen, der Wirtschaft, will ich ein bisschen die Angst nehmen, weil ein Mann in Karenz kommt sozialkompetent zurück, ist hoch motiviert, weil er die Zeit mit den Kindern nicht missen möchte.“

Da können wir nur zustimmen! Die Zeit in Karenz zu Hause bei den Kindern ist keineswegs eine verlorene Zeit, sondern bildet! Aus der Karenz zurückkehrende Väter haben wertvolle Erfahrungen gesammelt, die der Wirtschaft zugute kommen. Allerdings: Dies ist nicht nur bei Männern so. Auch Frauen, die aus der Karenz zurückkommen, sind gerade durch ihre Erfahrungen in der Karenzzeit besonders wertvolle Mitarbeiterinnen!

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Leonore.at in der Barbara Karlich-Show!

Heute, am Frauentag, ist Leonore.at in der Barbara Karlich Show zu Gast! Die Sendung läuft ab 16:00 Uhr auf ORF 2. Wenn Ihr Zeit habt, schaltet bitte ein. Hier ist der Link zur Sendung in der TV-Thek: http://tvthek.orf.at/programs/5304361-Barbara-Karlich-Show. Interessant wird es etwa ab Minute 15. Wir freuen uns über Eure Rückmeldungen!

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Kinder sind kein Experimentierfeld!

„Frauen“ministerin Heinisch-Hosek hat letzte Woche deutlich gezeigt, wie wenig wert ihr Familien sind: Sie fordert die Streichung der längsten Kindergeldvariante und de facto Krippenzwang für Kleinstkinder. Am Tag darauf wird klar, wen sie dafür wirklich mit Inbrunst vertritt: Heinisch-Hosek macht sich nach einem Urteil des Menschengerichtshofes des Europarates in Straßburg dafür stark, Ehe und Adoption von Kindern auch für homosexuelle Paare zu öffnen. Ein lesbisches oder ein schwules Paar soll also am Standeamt heiraten und ein fremdes Kind adoptieren können.

Wie wir auf leonore.at schon öfters geschrieben haben, ist Adoption ein besonders sensibler Bereich, der im Gesetz sehr genau geregelt wird, damit man dem Ideal möglichst nahekommt – schließlich geht es hier um Kinder. (So kann beispielsweise ein großer Altersunterschied ein Hindernis für eine Adoptionserlaubnis sein.) Ausgerechnet das Geschlecht, die Festlegung, dass ein Kind ein Recht auf Vater und Mutter hat, will Heinisch-Hosek nun ausnehmen. Natürlicherweise ist es so, dass Kinder einen Vater und eine Mutter haben, alles andere sind Experimente an Kindern aus ideologischen Gründen!

Von Heinisch-Hosek und der SPÖ kennt man diese Unverantwortlichkeit. Besonders fatal ist aber die Rolle der sich konservativ gebenden ÖVP. ÖVP-Justizministerin Karl will das Adoptionsrecht für homosexuelle Paare „bloß“ für Stiefkinder öffnen. Wenn also ein Partner bereits ein Kind in die Beziehung mitbringt, darf es der andere gleichgeschlechtliche Partner adoptieren. Frau Ministerin, das ist ein falsches Spiel! Sie öffnen mit ihrem Vorschlag die Türe für ein vollständiges Adoptionsrecht, wie es Heinisch-Hosek fordert! Wenn Sie tatsächlich jene konservativen Werte vertreten, die Sie in der ÖVP vorgeben hochzuhalten, dürfen Sie sich nicht ständig jedem noch so unvernünftigen Auswuchs des Zeitgeistes bedingungslos beugen!

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Heinisch-Hosek sagt es deutlich: Krippenzwang!

In der heutigen “Presse” zeigt uns die Frauenministerin Heinisch-Hosek, wie sehr sie die Wahlfreiheit für Mütter verachtet. Sie will die beliebteste Variante des Kindergeldes (30+6 Monate) abschaffen und greift zu einem absurden Argument:

„Die (längste Variante, anm.) würde ich gern abschaffen, wenn ich genug Betreuungsplätze für unter Dreijährige habe…
Wenn ich genug Platz habe, kann ich durchaus auch sagen, die brauchen die Langform des Kindergeldes nicht”

Können wir bitte selbst entscheiden, was wir brauchen, und was nicht? Bis jetzt ist beim Ausbau von Krippenplätzen immer die Rede davon, “die Vereinbarkeit von Beruf und Familie zu verbessern”. Die Aussage von Heinisch-Hosek ist aber der Beweis, dass es ihr um das Gegenteil geht! Nicht nur Mütter, die möglichst rasch an ihren alten Arbeitsplatz zurückkehren wollen, sollen ihre kleinen Kinder in Betreuungseinrichtungen geben, sondern alle Mütter! Heinisch-Hosek entscheidet einfach, dass sie diesen Platz “brauchen”. Der Ausbau ist nur ein Zwischenschritt, danach will sie die Möglichkeit abschaffen, Kinder zu erträglichen Bedingungen selbst zu betreuen!

Vor kurzem hat der dänische “Erziehungsguru” Jesper Juul in der selben Zeitung genau davor gewarnt:

Es gibt mehr Betreuungsplätze, und deshalb müssen diese nun gefälligst auch in Anspruch genommen werden. ,Eine Zwangsmaßnahme’, wettert Juul…

Zwang, das ist genau das richtige Stichwort für diese Politik. Wer jetzt noch auf das schöne Wort “Vereinbarkeit” hereinfällt, dem ist nicht mehr zu helfen. Denn wenn ich nur noch eine Möglichkeit habe – nämlich 100% Erwerbstätig zu sein, dann brauche ich nichts mehr “vereinbaren”, dann stehe ich unter Zwang.

Unterschiedliche Mütter haben nun einmal unterschiedliche Interessen. Frauenpolitik hat die Aufgabe, die Entscheidung der Frauen zu respektieren und für jede Entscheidung die passenden Bedingungen zu schaffen. Heinisch-Hosek tut das Gegenteil. Sie ignoriert die Wünsche der Eltern und die Bedürfnisse der Kinder, weil sie glaubt, den einzig wahren Weg für Frauen gefunden zu haben. Wir wollen aber keinen Zwang, der sich hinter dem Wort “Vereinbarkeit” versteckt. Wir wollen echte Wahlfreiheit!

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Der „verdammte Gute-Mutter-Mythos“

Ein wahres Pamphlet gegen Vollzeitmütter veröffentlichte die Fernseh-Moderatorin und Schriftstellerin Amelie Fried vor einiger Zeit im „Cicero – Online-Magazin für politische Kultur“ – aus dem wir vor Kurzem auch einen sehr Gender-Kritischen Beitrag verlinkt haben. Weil es so deutlich zeigt, wie untergriffig Feministinnen werden können, wenn Frauen ihnen vorleben, dass Kinder NICHT ein Ärgernis, eine Fessel, ein Klotz am Bein der selbstbewussten Frau sind, hier eine Zusammenfassung:

Der heftigste Kulturkampf ist laut Fried der zwischen Vollzeitmüttern und Teilzeitmüttern. (Wir werfen ein: Nicht ganz richtig. Der heftigste Kulturkampf tobt zwischen 68-Feministinnen und selbstbewussten Frauen, die auch gerne Mütter sind.) Fried definiert Mütter, die sich voll ihren Kindern widmen, als „trutschige Hausfrauen mit sandkastengroßem Horizont, die Fortpflanzung für die einzig wahre Bestimmung halten und parasitär vom Gehalt ihres Mannes leben“, Vollzeitmütter sind also dumme Parasiten. Fried sagt ihnen das sichere Unglück voraus: Am Ende werden sie von einer Minipension ohne Mann (der mit einer Jüngeren abgehauen ist) leben und womöglich von den eigenen Kindern verspottet werden, weil sie sich als Hausmütterchen nicht um ihre Berufskarriere gekümmert haben. Fried schließt ihre Kolumne:

„Stirbt dieser verdammte Gute-Mutter-Mythos in diesem Lande denn nie aus? Warum wollen so viele junge Frauen in der gleichen Abhängigkeit leben wie ihre Mütter und Großmütter? Und warum wird als egoistisch und kaltherzig beschimpft, wer sie vor dieser Idiotie bewahren will?“

Diese dummen Frauen, die sich von den heroisch kämpfenden Feministinnen einfach nicht von ihrer Mutterlast befreien lassen wollen!

Frau Fried, welch hässliche Welt müssen Sie kennengelernt haben! Ich kenne so viele Familien, die ein wunderbares Leben gemeinsam schaffen, die fest zusammenhalten, auch wenn die Kinder bereits groß und die Eltern alt geworden sind. Ich bin zur Zeit gerne Vollzeitmutter und guten Mutes, dass ich diese Zeit nie in meinem Leben bereuen werde!

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Sexualkunde, wie es sich Genderisten vorstellen

Die Broschüre „Ganz schön intim“, die der Verein „Selbstlaut“ im Auftrag des Bildungsministeriums herausgegeben hat, soll Lehrern vor allem der Volksschulen dabei helfen, das Thema sexuelle Aufklärung in der Schule zu behandeln. Die Art und Weise, wie an das heikle Thema herangegangen wird, hat heftige Kritik ausgelöst. Die der Broschüre zugrunde liegende Ideologie ist schnell erkennbar: Der Unfug des Gender Mainstreaming soll mit dieser Broschüre unseren Lehrern und damit unseren Kindern nähergebracht werden. Intersexualität, also Menschen, deren Geschlecht nicht eindeutig feststellbar ist, wird „mit Absicht“ „nicht als Ausnahme und Abweichung, sondern [als] in der Mitte der Gesellschaft“ dargestellt. Wir kennen die abstruse Idee der Genderisten, Mann und Frau seien gar nicht wirklich vorhanden, sondern nur ein Hirngespinst. Sie seien ein “Konstrukt” und – wenn überhaupt real – dann nur die beiden Extrempunkte auf einer gleitenden Skala vieler unterschiedlicher Geschlechtsidentitäten. Homosexuelle Lebensgemeinschaften werden so dargestellt, als wären sie so üblich wie heterosexuelle Beziehungen – in jeder Schule gäbe es Kinder „mit lesbischen Müttern, schwulen Vätern oder anderen sexuell orientierten Eltern und Erziehungsberechtigten“. Kinder zu bekommen ist natürlich für schwule und lesbische Paare auch gar kein Problem – es gibt ja Samenbank oder Leihmutterschaft (was ist Österreich allerdings gar nicht erlaubt ist). Die durch und durch sexualisierte Methode, die die Broschüre für die Aufklärungsarbeit mit Kindern ab sechs Jahren vorschlägt, werde durch Kinderfragen notwendig, die zeigten, „wie groß das Interesse der Kinder, auch im Volksschulalter, an Fragen nach den Geschlechtern, an Geschlechterrollen und deren Überwindung, und an sexuellen Orientierungen“ sei.

Die Absicht hinter dieser Broschüre ist klar: Von oben, im Auftrag der Bildungsministerin, soll eine Realität geschaffen werden, die nicht existiert, von den Genderisten aber gewünscht wird. Mann und Frau existieren! Das beweisen nicht nur der Augenschein, sondern auch jede wissenschaftliche Beschäftigung. Dass die allermeisten Kinder in einer ganz traditionellen Familie mit Vater und Mutter aufwachsen, homo- oder sonst wie sexuelle Paare als Erziehungsberechtigte äußerst selten sind, haben wir in einem Beitrag auf leonore.at bereits dargestellt. Und dass Volksschulkinder sicher nicht mehrheitlich Fragen nach der „Überwindung der Geschlechterrollen“ stellen, kann ich als Mutter aus eigener Erfahrung berichten. Wie viele 7-jährige Buben haben Sie schon erlebt, die gerne Prinzessin spielen, oder 6-jährige Mädchen, die am liebsten Superman sind?

Gender Mainstreaming als Experiment an unseren Kindern lehnen wir entschieden ab!

Und wir wissen uns da in Gemeinschaft mit der Mehrheit der Bürger – 51 Prozent lehnen die Sex-Broschüre laut einer OGM-Umfrage ab. So haben auch eine Initiative betroffener Eltern, der Familienbund Österreich und die Arbeitsgemeinschaft katholischer Verbände in einer gemeinsamen Pressenkonferenz vor einigen Tagen scharf kritisiert, dass die Bildungsministerin sich taub stellt und rein gar nicht auf die zahlreichen Einwände eingeht. Die drei Verbände arbeiten nun eine alternative Broschüre zu dem Thema aus und fordern von der Ministerin dieselbe Förderung wie der Verein „Selbstlaut“ – die umstrittene Broschüre kostete stolze 12.420.- Euro.

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Der Prinz und die Heldin – Leider kein Faschingsscherz!

Eine neue Groteske des Gender-Mainstreaming-Unfugs, und wieder sind unsere Kinder das Experimentierfeld! Die der SPÖ nahestehenden Kinderfreunde in Oberösterreich haben anlässlich des Faschings eine Plakatkampagne gestartet:

„Verkleiden, wie es mir gefällt – nicht nur Prinzessin oder Held“.

Eltern werden aufgefordert, ihre Mädchen doch dazu zu drängen, sich nicht immer als rosa Prinzessinnen zu verkleiden, ihren Buben auszureden, wieder ein wilder Pirat sein zu wollen. Diese Kostüme „zementieren meist Geschlechterrollen“, meint die „Expertin“ der SPÖ-Kinderfreunde. Was Eltern noch machen können, wenn das Reden nichts hilft? Mit gutem Beispiel vorangehen! „Die Mama als Superheldin und der Papa als Krankenpfleger kommen sicher gut an!“ – Ja, bei den Gender-Mainstreaming-Anhängern vielleicht.

Meine Erfahrung als Mutter: Mädchen wollen doch immer Prinzessinnen sein und Buben immer Helden, wenn sie sich „verkleiden, wie es ihnen gefällt“. Nehmen wir den Slogan doch ernst, lassen wir unsere Kinder ihre natürlichen Neigungen ausleben, machen wir daraus nicht: „Verkleiden, wie es den Genderisten gefällt!“

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