600.00 Frauen seien laut Arbeiterkammer Burn-out-gefährdet, Frauen seien von dieser Krankheit weit mehr betroffen als Männer. Die schlechte Vereinbarkeit von Beruf und Familie sei der Hauptgrund dafür, meint die AK. Die AK Salzburg nimmt diese Zahlen zum Anlass, ein Vorsorge-Programm mit Anti-Burnout-Seminaren zu veranstalten. Dort lernen die gefährdeten Frauen, „berufliche und private Stressoren zu erkennen“, sie erarbeiten „Strategien für den Umgang mit sich und anderen“ und erhalten „Tipps zur Veränderung auf der Verhaltensebene“.
Das klingt vielleicht gut und engagiert, möglicherweise hilft es auch manch ausgebrannter Frau. Doch wäre es nicht viel wichtiger und effizienter, das Übel an der Wurzel zu packen? Weil das Geld eines Verdieners oft nicht ausreicht, eine Familie zu ernähren, müssen junge Mütter früher, als sie wollen – und oftmals können!, einer gewerblichen Arbeit nachgehen und die kleinen Kinder in Fremdbetreuung geben. Das frustriert und kostet Kräfte!
Stärken wir endlich Familien, damit Frauen sich nicht mehr gezwungen sehen, früher als gewollt ihr Kind alleine zu lassen und geben wir Müttern endlich die ihnen gebührende Anerkennung! Vielleicht würde sich dann die AK die Kosten für die Anti-Burnout Seminare ersparen können?



Der 







