Leonore.at in der Barbara Karlich-Show!

Heute, am Frauentag, ist Leonore.at in der Barbara Karlich Show zu Gast! Die Sendung läuft ab 16:00 Uhr auf ORF 2. Wenn Ihr Zeit habt, schaltet bitte ein. Hier ist der Link zur Sendung in der TV-Thek: http://tvthek.orf.at/programs/5304361-Barbara-Karlich-Show. Interessant wird es etwa ab Minute 15. Wir freuen uns über Eure Rückmeldungen!

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Kinder sind kein Experimentierfeld!

„Frauen“ministerin Heinisch-Hosek hat letzte Woche deutlich gezeigt, wie wenig wert ihr Familien sind: Sie fordert die Streichung der längsten Kindergeldvariante und de facto Krippenzwang für Kleinstkinder. Am Tag darauf wird klar, wen sie dafür wirklich mit Inbrunst vertritt: Heinisch-Hosek macht sich nach einem Urteil des Menschengerichtshofes des Europarates in Straßburg dafür stark, Ehe und Adoption von Kindern auch für homosexuelle Paare zu öffnen. Ein lesbisches oder ein schwules Paar soll also am Standeamt heiraten und ein fremdes Kind adoptieren können.

Wie wir auf leonore.at schon öfters geschrieben haben, ist Adoption ein besonders sensibler Bereich, der im Gesetz sehr genau geregelt wird, damit man dem Ideal möglichst nahekommt – schließlich geht es hier um Kinder. (So kann beispielsweise ein großer Altersunterschied ein Hindernis für eine Adoptionserlaubnis sein.) Ausgerechnet das Geschlecht, die Festlegung, dass ein Kind ein Recht auf Vater und Mutter hat, will Heinisch-Hosek nun ausnehmen. Natürlicherweise ist es so, dass Kinder einen Vater und eine Mutter haben, alles andere sind Experimente an Kindern aus ideologischen Gründen!

Von Heinisch-Hosek und der SPÖ kennt man diese Unverantwortlichkeit. Besonders fatal ist aber die Rolle der sich konservativ gebenden ÖVP. ÖVP-Justizministerin Karl will das Adoptionsrecht für homosexuelle Paare „bloß“ für Stiefkinder öffnen. Wenn also ein Partner bereits ein Kind in die Beziehung mitbringt, darf es der andere gleichgeschlechtliche Partner adoptieren. Frau Ministerin, das ist ein falsches Spiel! Sie öffnen mit ihrem Vorschlag die Türe für ein vollständiges Adoptionsrecht, wie es Heinisch-Hosek fordert! Wenn Sie tatsächlich jene konservativen Werte vertreten, die Sie in der ÖVP vorgeben hochzuhalten, dürfen Sie sich nicht ständig jedem noch so unvernünftigen Auswuchs des Zeitgeistes bedingungslos beugen!

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Heinisch-Hosek sagt es deutlich: Krippenzwang!

In der heutigen “Presse” zeigt uns die Frauenministerin Heinisch-Hosek, wie sehr sie die Wahlfreiheit für Mütter verachtet. Sie will die beliebteste Variante des Kindergeldes (30+6 Monate) abschaffen und greift zu einem absurden Argument:

„Die (längste Variante, anm.) würde ich gern abschaffen, wenn ich genug Betreuungsplätze für unter Dreijährige habe…
Wenn ich genug Platz habe, kann ich durchaus auch sagen, die brauchen die Langform des Kindergeldes nicht”

Können wir bitte selbst entscheiden, was wir brauchen, und was nicht? Bis jetzt ist beim Ausbau von Krippenplätzen immer die Rede davon, “die Vereinbarkeit von Beruf und Familie zu verbessern”. Die Aussage von Heinisch-Hosek ist aber der Beweis, dass es ihr um das Gegenteil geht! Nicht nur Mütter, die möglichst rasch an ihren alten Arbeitsplatz zurückkehren wollen, sollen ihre kleinen Kinder in Betreuungseinrichtungen geben, sondern alle Mütter! Heinisch-Hosek entscheidet einfach, dass sie diesen Platz “brauchen”. Der Ausbau ist nur ein Zwischenschritt, danach will sie die Möglichkeit abschaffen, Kinder zu erträglichen Bedingungen selbst zu betreuen!

Vor kurzem hat der dänische “Erziehungsguru” Jesper Juul in der selben Zeitung genau davor gewarnt:

Es gibt mehr Betreuungsplätze, und deshalb müssen diese nun gefälligst auch in Anspruch genommen werden. ,Eine Zwangsmaßnahme’, wettert Juul…

Zwang, das ist genau das richtige Stichwort für diese Politik. Wer jetzt noch auf das schöne Wort “Vereinbarkeit” hereinfällt, dem ist nicht mehr zu helfen. Denn wenn ich nur noch eine Möglichkeit habe – nämlich 100% Erwerbstätig zu sein, dann brauche ich nichts mehr “vereinbaren”, dann stehe ich unter Zwang.

Unterschiedliche Mütter haben nun einmal unterschiedliche Interessen. Frauenpolitik hat die Aufgabe, die Entscheidung der Frauen zu respektieren und für jede Entscheidung die passenden Bedingungen zu schaffen. Heinisch-Hosek tut das Gegenteil. Sie ignoriert die Wünsche der Eltern und die Bedürfnisse der Kinder, weil sie glaubt, den einzig wahren Weg für Frauen gefunden zu haben. Wir wollen aber keinen Zwang, der sich hinter dem Wort “Vereinbarkeit” versteckt. Wir wollen echte Wahlfreiheit!

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Der „verdammte Gute-Mutter-Mythos“

Ein wahres Pamphlet gegen Vollzeitmütter veröffentlichte die Fernseh-Moderatorin und Schriftstellerin Amelie Fried vor einiger Zeit im „Cicero – Online-Magazin für politische Kultur“ – aus dem wir vor Kurzem auch einen sehr Gender-Kritischen Beitrag verlinkt haben. Weil es so deutlich zeigt, wie untergriffig Feministinnen werden können, wenn Frauen ihnen vorleben, dass Kinder NICHT ein Ärgernis, eine Fessel, ein Klotz am Bein der selbstbewussten Frau sind, hier eine Zusammenfassung:

Der heftigste Kulturkampf ist laut Fried der zwischen Vollzeitmüttern und Teilzeitmüttern. (Wir werfen ein: Nicht ganz richtig. Der heftigste Kulturkampf tobt zwischen 68-Feministinnen und selbstbewussten Frauen, die auch gerne Mütter sind.) Fried definiert Mütter, die sich voll ihren Kindern widmen, als „trutschige Hausfrauen mit sandkastengroßem Horizont, die Fortpflanzung für die einzig wahre Bestimmung halten und parasitär vom Gehalt ihres Mannes leben“, Vollzeitmütter sind also dumme Parasiten. Fried sagt ihnen das sichere Unglück voraus: Am Ende werden sie von einer Minipension ohne Mann (der mit einer Jüngeren abgehauen ist) leben und womöglich von den eigenen Kindern verspottet werden, weil sie sich als Hausmütterchen nicht um ihre Berufskarriere gekümmert haben. Fried schließt ihre Kolumne:

„Stirbt dieser verdammte Gute-Mutter-Mythos in diesem Lande denn nie aus? Warum wollen so viele junge Frauen in der gleichen Abhängigkeit leben wie ihre Mütter und Großmütter? Und warum wird als egoistisch und kaltherzig beschimpft, wer sie vor dieser Idiotie bewahren will?“

Diese dummen Frauen, die sich von den heroisch kämpfenden Feministinnen einfach nicht von ihrer Mutterlast befreien lassen wollen!

Frau Fried, welch hässliche Welt müssen Sie kennengelernt haben! Ich kenne so viele Familien, die ein wunderbares Leben gemeinsam schaffen, die fest zusammenhalten, auch wenn die Kinder bereits groß und die Eltern alt geworden sind. Ich bin zur Zeit gerne Vollzeitmutter und guten Mutes, dass ich diese Zeit nie in meinem Leben bereuen werde!

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Sexualkunde, wie es sich Genderisten vorstellen

Die Broschüre „Ganz schön intim“, die der Verein „Selbstlaut“ im Auftrag des Bildungsministeriums herausgegeben hat, soll Lehrern vor allem der Volksschulen dabei helfen, das Thema sexuelle Aufklärung in der Schule zu behandeln. Die Art und Weise, wie an das heikle Thema herangegangen wird, hat heftige Kritik ausgelöst. Die der Broschüre zugrunde liegende Ideologie ist schnell erkennbar: Der Unfug des Gender Mainstreaming soll mit dieser Broschüre unseren Lehrern und damit unseren Kindern nähergebracht werden. Intersexualität, also Menschen, deren Geschlecht nicht eindeutig feststellbar ist, wird „mit Absicht“ „nicht als Ausnahme und Abweichung, sondern [als] in der Mitte der Gesellschaft“ dargestellt. Wir kennen die abstruse Idee der Genderisten, Mann und Frau seien gar nicht wirklich vorhanden, sondern nur ein Hirngespinst. Sie seien ein “Konstrukt” und – wenn überhaupt real – dann nur die beiden Extrempunkte auf einer gleitenden Skala vieler unterschiedlicher Geschlechtsidentitäten. Homosexuelle Lebensgemeinschaften werden so dargestellt, als wären sie so üblich wie heterosexuelle Beziehungen – in jeder Schule gäbe es Kinder „mit lesbischen Müttern, schwulen Vätern oder anderen sexuell orientierten Eltern und Erziehungsberechtigten“. Kinder zu bekommen ist natürlich für schwule und lesbische Paare auch gar kein Problem – es gibt ja Samenbank oder Leihmutterschaft (was ist Österreich allerdings gar nicht erlaubt ist). Die durch und durch sexualisierte Methode, die die Broschüre für die Aufklärungsarbeit mit Kindern ab sechs Jahren vorschlägt, werde durch Kinderfragen notwendig, die zeigten, „wie groß das Interesse der Kinder, auch im Volksschulalter, an Fragen nach den Geschlechtern, an Geschlechterrollen und deren Überwindung, und an sexuellen Orientierungen“ sei.

Die Absicht hinter dieser Broschüre ist klar: Von oben, im Auftrag der Bildungsministerin, soll eine Realität geschaffen werden, die nicht existiert, von den Genderisten aber gewünscht wird. Mann und Frau existieren! Das beweisen nicht nur der Augenschein, sondern auch jede wissenschaftliche Beschäftigung. Dass die allermeisten Kinder in einer ganz traditionellen Familie mit Vater und Mutter aufwachsen, homo- oder sonst wie sexuelle Paare als Erziehungsberechtigte äußerst selten sind, haben wir in einem Beitrag auf leonore.at bereits dargestellt. Und dass Volksschulkinder sicher nicht mehrheitlich Fragen nach der „Überwindung der Geschlechterrollen“ stellen, kann ich als Mutter aus eigener Erfahrung berichten. Wie viele 7-jährige Buben haben Sie schon erlebt, die gerne Prinzessin spielen, oder 6-jährige Mädchen, die am liebsten Superman sind?

Gender Mainstreaming als Experiment an unseren Kindern lehnen wir entschieden ab!

Und wir wissen uns da in Gemeinschaft mit der Mehrheit der Bürger – 51 Prozent lehnen die Sex-Broschüre laut einer OGM-Umfrage ab. So haben auch eine Initiative betroffener Eltern, der Familienbund Österreich und die Arbeitsgemeinschaft katholischer Verbände in einer gemeinsamen Pressenkonferenz vor einigen Tagen scharf kritisiert, dass die Bildungsministerin sich taub stellt und rein gar nicht auf die zahlreichen Einwände eingeht. Die drei Verbände arbeiten nun eine alternative Broschüre zu dem Thema aus und fordern von der Ministerin dieselbe Förderung wie der Verein „Selbstlaut“ – die umstrittene Broschüre kostete stolze 12.420.- Euro.

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Der Prinz und die Heldin – Leider kein Faschingsscherz!

Eine neue Groteske des Gender-Mainstreaming-Unfugs, und wieder sind unsere Kinder das Experimentierfeld! Die der SPÖ nahestehenden Kinderfreunde in Oberösterreich haben anlässlich des Faschings eine Plakatkampagne gestartet:

„Verkleiden, wie es mir gefällt – nicht nur Prinzessin oder Held“.

Eltern werden aufgefordert, ihre Mädchen doch dazu zu drängen, sich nicht immer als rosa Prinzessinnen zu verkleiden, ihren Buben auszureden, wieder ein wilder Pirat sein zu wollen. Diese Kostüme „zementieren meist Geschlechterrollen“, meint die „Expertin“ der SPÖ-Kinderfreunde. Was Eltern noch machen können, wenn das Reden nichts hilft? Mit gutem Beispiel vorangehen! „Die Mama als Superheldin und der Papa als Krankenpfleger kommen sicher gut an!“ – Ja, bei den Gender-Mainstreaming-Anhängern vielleicht.

Meine Erfahrung als Mutter: Mädchen wollen doch immer Prinzessinnen sein und Buben immer Helden, wenn sie sich „verkleiden, wie es ihnen gefällt“. Nehmen wir den Slogan doch ernst, lassen wir unsere Kinder ihre natürlichen Neigungen ausleben, machen wir daraus nicht: „Verkleiden, wie es den Genderisten gefällt!“

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Burnout bei Frauen – das Übel an der Wurzel anpacken!

600.00 Frauen seien laut Arbeiterkammer Burn-out-gefährdet, Frauen seien von dieser Krankheit weit mehr betroffen als Männer. Die schlechte Vereinbarkeit von Beruf und Familie sei der Hauptgrund dafür, meint die AK. Die AK Salzburg nimmt diese Zahlen zum Anlass, ein Vorsorge-Programm mit Anti-Burnout-Seminaren zu veranstalten. Dort lernen die gefährdeten Frauen, „berufliche und private Stressoren zu erkennen“, sie erarbeiten „Strategien für den Umgang mit sich und anderen“ und erhalten „Tipps zur Veränderung auf der Verhaltensebene“.

Das klingt vielleicht gut und engagiert, möglicherweise hilft es auch manch ausgebrannter Frau. Doch wäre es nicht viel wichtiger und effizienter, das Übel an der Wurzel zu packen? Weil das Geld eines Verdieners oft nicht ausreicht, eine Familie zu ernähren, müssen junge Mütter früher, als sie wollen – und oftmals können!, einer gewerblichen Arbeit nachgehen und die kleinen Kinder in Fremdbetreuung geben. Das frustriert und kostet Kräfte!

Stärken wir endlich Familien, damit Frauen sich nicht mehr gezwungen sehen, früher als gewollt ihr Kind alleine zu lassen und geben wir Müttern endlich die ihnen gebührende Anerkennung! Vielleicht würde sich dann die AK die Kosten für die Anti-Burnout Seminare ersparen können?

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Sexismusdebatte: Die Macht der Frauen

Eine neue Sexismus-Debatte schwappt gerade von Deutschland auf Österreich über. In Deutschland wurde sie ausgelöst von einer jungen „Spiegel“-Journalistin, die sich über unangenehme Gerüchte über eine Affäre mit einem Politiker der „Piratenpartei“ beklagt, und von einer „Stern“-Journalistin, die den (von einem Jahr geäußerten) „Herrenwitz“ eines gealterten Politikers spät Abends an der Bar anprangert. Endlich können Alt-Feministinnen wieder eine Front bilden, den Jungen beispringen, Alice Schwarzer frohlockt in ihrem Blog:

„Es ist neu, dass diese Art von sexistischem Verhalten nicht im besten Fall als peinlich abgetan, sondern als politisch gewertet wird. […] Genug runtergeschluckt. Genug gelächelt. Jetzt wird es wieder ernst.“

In Österreich fordert daraufhin die Frauenministerin, „Po-Grapschen“ ins Strafrecht zu schreiben. Ein blöder Anmachspruch, ein falsches Hinterherpfeifen, ein Blick auf das falsche Körperteil zur falschen Zeit – ab ins Gefängnis? Natürlich kommt es immer wieder vor, dass das Verhalten eines meist nicht besonders intelligenten Mannes für eine Frau unangenehm ist und es gibt auch Möglichkeiten, sexuelle Belästigung strafrechtlich zu verfolgen.

Derartige Debatten und Vorschläge tragen dazu bei, dass das Verhältnis zwischen Männern und Frauen kompliziert und vor allem verkrampft wird. Brauchen wir Frauen wirklich ein „moralpolizeilich gesichertes Umfeld“, um unsere Würde zu bewahren?

Einen weiteren Aspekt zu der Debatte bringt Birgit Kelle auf den Punkt:

„Wir besitzen Macht. Macht über Männer, nichts zeigt dies deutlicher als die unsägliche Brüderle-Geschichte. Wir können mit einer Beschuldigung einen Mann und eine Karriere ruinieren. Wir besitzen Macht, weil Männer auf weibliche Reize reagieren. Weil wir sie damit viel häufiger in der Hand haben, als ihnen lieb ist, und vor allem, weil wir das wissen.“

Sind wir Frauen wirklich immer nur Opfer, oder vielleicht doch auch die, die die Macht haben – und oft auch einsetzen?

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Blogschau zur Sexismusdebatte und zu Familienleistungen

Wer sich verwundert fragt, wie “Po-Grapschen” zum bestimmenden innenpolitischen Thema der letzten Tage werden konnte, und was es mit der Sexismus-Debatte in Deutschland auf sich hat, dem legen wir einen pointierten Kommentar von Birgit Kelle ans Herz. Er trägt den Titel “Dann mach doch die Bluse zu!” und beginnt mit dem vielsagenden Satz:

“Vielleicht wäre uns diese ganze Debatte erspart geblieben, wenn an diesem ominösen Abend an der Bar nicht Rainer Brüderle, sondern George Clooney gestanden hätte, um seine Tanzkarte an Frau Himmelreich weiterzureichen.”

Aus einem ganz anderen Blickwinkel nähert sich das Online-Magazin “Cicero” dem Thema. Der Autor Alexander Kissler kommt zum Schluss, dass die Sexismus-Debatte wieder klar hervortritt, was Gender-Ideologen beharrlich leugnen: Dass wir eben alle entweder Frauen oder Männer sind.

Einem ganz anderen Thema widmet sich Peter Pitzinger in einem Gastkommentar im Blog von Andreas Unterberger. Er zerpflückt einen Artikel aus dem aktuellen “Spiegel”, der die Familienpolitik in Deutschland für gescheitert erklärt. Unter dem Titel “200 Milliarden für Deutschlands Familien?” deckt er auf, dass die Autoren schnell einmal Leistungen wie Witwenpensionen oder die Mitversicherung von Kindern bei ihren Eltern zur Familienförderung zählen, und sich dann “wundern”, wieso diese hohe Summe nicht zu steigenden Geburtenraten führt. Auch wir kennen keine einzige Familie, die sich wegen einer Witwenrente für ein Kind entschieden hätte.

Viel Spaß beim Lesen!

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Lohnungerechtigkeit: Ist verfehlte Familienpolitik die Ursache?

Bild: https://magazin.spiegel.de/reader/index_SP.html#j=2013&h=4&a=90638282

In regelmäßigen Abständen bekommen wir zu hören, dass Frauen noch immer um einiges weniger verdienen als Männer. Um diese Ungerechtigkeit endlich zu beseitigen, werden den Unternehmen von Frauenpolitikern komplizierte, aufwändige Verfahren der Gehaltstransparenz aufgedrängt und Sanktionen angedroht. Der aktuelle „Spiegel“ widmet diesem Thema einen Artikel und bricht im Untertitel ein Tabu:

“Nicht Betriebe sind das Problem, sondern eine falsche Familienpolitik.”

Der Spiegel schließt messerscharf, dass die Ungleichheit zwischen Männer- und Frauengehältern oft deswegen besteht, weil Frauen andere Biographien haben als Männer. Weil Frauen einfach gerne eine Zeitlang bei ihren kleinen Kindern zu Hause bleiben und deswegen ihre Berufslaufbahn unterbrechen. Und weil Frauen gerne eine Zeitlang auch Teilzeitbeschäftigungen nachgehen, um ihre Schulkinder betreuen zu können. Um die Lohnungerechtigkeit zu beseitigen, müssten Frauenpolitiker also als erstes dafür sorgen, dass Mütter beim Wiedereinstieg in den Beruf nach der Babypause gefördert werden und dass Teilzeitstellen nicht schlechter als Vollzeitstellen bezahlt werden.

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Warum ist Österreich so kinderfeindlich?

Ganze 69 Prozent, also drei von vier Österreichern, sagen laut einer jüngst veröffentlichten Umfrage der „Stiftung für Zukunftsfragen“ in Hamburg, dass das Klima in Österreich kinderfeindlich sei. Damit steht Österreich an viertletzter Stelle in Europa. Ein Ergebnis, das alle zuständigen Politiker aufrütteln sollte. Schließlich sichern nur Kinder eine Zukunft.

Warum haben Kinder in Österreich so gar keinen Stellenwert? Liegt es vielleicht daran, dass man den jungen Frauen ständig einzureden versucht, Kinder seien bloß ein Klotz am Bein am Weg zur Selbstverwirklichung? Liegt es vielleicht auch daran, dass Familien mit mehreren Kindern im Sozialstaat Österreich stark armutsgefährdet sind? Täte ein wenig mehr Wertschätzung für Kinder und für Frauen mit Kindern unserem Land nicht gut?

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Homo-Ehe in Frankreich: Die halbe Wahrheit ist eine ganze Manipulation

Der “Standard” berichtet heute über eine für Sonntag geplante Großdemo in Frankreich. Hunderttausende wenden sich dort gegen den Plan von Francois Hollande, Ehe, Adoption und künstliche Befruchtung auf Steuerkosten für gleichgeschlechtliche Paare einzuführen. Liest man nur den Standard-Artikel, könnte man glauben, es handle sich dabei um ein letztes Aufbegehren  einer kleinen, reaktionären Minderheit.

“Das katholisch-konservative Frankreich will aber verhindern, dass es überhaupt zur Debatte kommt. Seine medienbewusste Anführerin Frigide Barjot – bürgerlich heißt sie Virginie Merle – will am Sonntag eine halbe Millionen Menschen auf die Straße bringen. Vorausgegangen war eine wochenlange Kampagne aus Petitionen, Brieflawinen und kleineren Demos. Ihnen suchte Barjot einen jugendlich-modernen Stil zu geben – zum Beispiel bat sie Demonstranten, auf Hermès-Seidenschals zu verzichten, um dem Klischee der reichen Bürgersfrau zu entkommen.”

Diese halbe Wahrheit ist allerdings eine ganze Manipulation. Denn nicht nur reiche, katholische Bürgersfrauen wenden sich gegen die Homoehe, sondern auch laizistische, ja eindeutig linke Franzosen! Die Frankfurter Allgemeine Zeitung berichtet deutlich objektiver über die bevorstehende Demo und lässt auch einen Homosexuellenaktivisten zu Wort kommen, dessen Organisation sich an der Demo beteiligt:

“Xavier Bougibault pflichtet ihr bei. Der junge Mann steht der Homosexuellenvereinigung „Plus gay sans mariage“ (“Schwuler ohne Heirat“) vor. Er sagt, es sei ein bedauerlicher Irrtum zu glauben, dass alle Homosexuellen nach einer Gleichsetzung mit Heterosexuellen strebten. „Ich bin mit Vater und Mutter aufgewachsen und bin dankbar darüber“, sagt Bougibault.”

Außerdem beteiligen sich die Einwanderergruppe „Fils de France“ (Söhne Frankreichs), die linke Gruppe „La Gauche pour le mariage républicain“ (Die Linke für die republikanische Ehe) und die Gattin des sozialistischen Ex-Premiers Lionel Jospin an den Demonstrationen. Kurz gesagt: Der Widerstand gegen das Adoptionsrecht vereint Personen aus allen gesellschaftlichen Gruppen, und auch wir schließen uns der Ansicht an. Dass Ehe und Elternrechte nur für Mann und Frau gelten, hat gute Gründe und soll auch so bleiben.

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Krippenkritik in der “Presse”

Letzten Sonntag hat die “Presse” die Titelseite und eine Doppelseite im Blattinneren der Kinderbetreuungsdiskussion gewidmet, und dabei große Wahrheiten gelassen ausgesprochen. Der dänische “Erziehungsguru”, dem übrigens der “Standard” eine eigene Kolumne widmet, erklärte erstaunlich klar:

“In diesem Wettrennen um möglichst viele Krippenplätze laufe die Gesellschaft allerdings Gefahr, über ihre eigenen Füße zu stolpern und eine Bruchlandung hinzulegen, meinen mittlerweile Skeptiker wie Jesper Juul. Ein Kritikpunkt ist, dass die bessere Versorgung mit Krippenplätzen zu einer normativen Kraft des Faktischen geworden ist: Es gibt mehr Betreuungsplätze, und deshalb müssen diese nun gefälligst auch in Anspruch genommen werden. ,Eine Zwangsmaßnahme’, wettert Juul, der es ein ,Privileg’ nennt, wenn Mütter ihre Kinder bis zum Alter von drei Jahren zu Hause erziehen können.”

In einem weitern Artikel thematisiert die “Presse” auch Stressstudien, die bei 22% der Krippenkinder ungesund hohen Pegel des Stresshormons Cortisol nachgewiesen haben und ergänzt:

“In Studien maß man mithilfe von Speichelproben das Stresshormon Cortisol bei Krippenkindern – gerade bei besonders zurückgezogenen Kindern fand sich am meisten davon. ,Laute holen sich durch ihr Geschrei stressregulierende Zuwendung’, sagt Barbara Supper vom Institut für Entwicklungspsychologie der Uni Wien. ,Die Stillen sind problemlos und werden dadurch eher beiseite gelassen.’”

Fakten, die uns noch vom Artikel des Kinderarztes Dr. Böhm in der FAZ in Erinnerung sind. Auch Kindergärtnerinnen werden durch den gesellschaftlichen Druck zur Fremdbetreuung verunsichert.

“Und was ist, wenn Kindergärtnerinnen eine Eingewöhnung zu schmerzhaft für das Kind finden, die Eltern aber trotzdem darauf bestehen? Ob sie Verantwortung für das Kindeswohl übernehmen oder sich eher als Dienstleister für die Eltern sehen, hängt vom Personal ab. Man fürchte oft, selbst versagt zu haben, hört man unter der Hand von Kindergärtnern.”

Auch bei der Frage, wieso es diesen Druck zur Fremdbetreuung gibt, nimmt sich Jesper Juul kein Blatt vor den Mund. Denn die Betreuung dient nicht den Familien, sondern dem Arbeitsmarkt!

“Kinderkrippen sind keine Erfindung Gottes und kein Geschenk an seine jüngsten Schäfchen. Sie sind ein Angebot der Gesellschaft an die Eltern, die im Bildungssystem und auf dem Arbeitsmarkt benötigt werden.”

Ein großes Lob an die verantwortlichen Redakteurinnen Doris Kraus und Anne-Catherine Simon! Wir hoffen, dass sie am Thema dran bleiben.

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Kinderwunschstudie: Vorbild Frankreich!

Die Frankfurter Allgemeine Zeitung hat der von uns bereits erwähnten Kinderwunschstudie am 18. Dezember einen Platz auf der Titelseite eingeräumt. Auf Seite 2 wird eine besonders aufschlussreiche Erkenntnis präsentiert:

“Kinder dienender Studie zufolge in Deutschland nicht der Statusaufwertung der Eltern. Auf die Frage, ob sich ,die Meinung der anderen Leute über sie verbessern würde, wenn sie in den nächsten drei Jahren ein Kind bekämen’, antworteten nur 17% der Kinderlosen mit Ja.

Von denjenigen Befragten, die bereits Kinder hatten, nahmen nur fünf Prozent an, dass ihre gesellschaftliche Anerkennung steigen würde. 13% der Eltern von mindestens zwei Kindern dachten sogar umgekehrt, dass ihre gesellschaftliche Anerkennung mit einem weiteren Kind sinken würde.”

Diese Entwicklung kennen wir auch aus Österreich. Ständig wird Behauptet, dass Familien bei uns sowieso schon mehr bekommen würden, als in jedem anderen Land. Die dadurch geschürte Neiddebatte schürt echte Feindseligkeit gegenüber Eltern mehrerer Kinder. Aber ausgerechnet in einem Land, in dem Familien steuerlich bei weitem besser gestellt sind, als in Österreich, ist die Gesellschaftliche Anerkennung eine ganz andere. Die FAZ schreibt:

“In Frankreich hingegen dachten 33 Prozent der Kinderlosen, dass die Achtung ihrer Mitmenschen steigen würde.”

Diese Einstellung würde auch unserem Land gut tun.

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Was muss sich ändern – Wunsch oder Wirklichkeit?

Kinderwunsch: Lieber kinderlos als “Rabenmutter” betitelt die „Presse“ einen Artikel über eine offizielle deutsche Studie. Diese Behauptung stützt sie auf genau einen Satz der Studie auf Seite 41. Dieser lautet:

“Generell ist davon auszugehen, dass sich Menschen mit einem hohen Anspruch an Elternschaft häufiger als andere gegen Kinder entscheiden, weil sie fürchten, ihren eigenen Ansprüchen nicht gerecht werden zu können.”

Diesen Satz hat schon die Süddeutsche Zeitung herausgepickt, aber die „Presse“-Redakteure hätten durchaus weiterlesen können. Denn schon der nächste Satz lautet:

“Darüber hinaus bleiben Menschen wahrscheinlich dann häufiger kinderlos, wenn sie erwarten, dass sich ihre spezifischen Vorstellungen von Elternschaft nicht realisieren lassen werden. Eine widersprüchliche Kombination aus Ideal und Lebenswirklichkeit ist in dem Fall ausschlaggebend.”

Wie die Wünsche der Eltern aussehen, sieht man gleich zwei Seiten weiter. Auf die Frage, was sie brauchen, um “…Familie und Beruf gut vereinbaren (zu) können”, antworten Frauen in Westdeutschland so:

37% Flexible Arbeitszeiten
30% Teilzeitarbeit eines Elternteils
28% Nutzung von Kinderbetreuungseinrichtungen
26% Berufliche Auszeit eines Elternteils 

Viele Eltern wollen also ihre Arbeitszeit reduzieren und sich selbst mit den Kindern befassen – sehen sich aber nicht mehr dazu in der Lage, diesen Wunsch umzusetzen. Wenn die Lebenswirklichkeit dem Kinderwunsch entgegensteht, wo muss man dann gegensteuern? Soll man die Wünsche der Eltern ändern, ihnen die traditionellen Rollenbilder austreiben? Soll man ihre Einstellungen an die der ehemaligen DDR anpassen, wo sich 48% für die Nutzung von Kinderbetreuungseinrichtungen aussprechen? Nein! In einer Demokratie sind die Wünsche der Bürger entscheidend. Die Politik muss diese Wünsche ernst nehmen und entsprechende Rahmenbedingungen schaffen!

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